Simulation

Bei NEERTEX bieten wir umfassende Simulationsdienstleistungen, die Ihnen helfen, die Leistungsfähigkeit und Effizienz Ihrer Produkte zu maximieren. Unsere fortschrittlichen Simulationsmethoden ermöglichen es uns, komplexe physikalische Phänomene zu analysieren und zu verstehen, bevor sie in die Realität umgesetzt werden. Mit modernster Software und fundiertem Fachwissen unterstützen wir Sie dabei, Ihre Entwicklungsprozesse zu optimieren und innovative Lösungen zu entwickeln.

FEM-Simulation

Analysiert strukturelle Integrität und identifiziert frühzeitig Schwachstellen.

CFD-Simulation

Untersucht Strömungsverhalten und thermische Effekte zur Leistungsoptimierung.

Topologieoptimierung

Optimiert Material und Struktur für maximale Leistung bei minimalem Gewicht.

Simulation im Maschinenbau bei NEERTEX – Präzision trifft Innovation

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie moderne Sondermaschinen entstehen? Oder wie Konstrukteure und Ingenieure komplexe Herausforderungen bewältigen, ohne gleich einen teuren und zeitaufwendigen Prototyp zu bauen? Genau an dieser Stelle kommt die Simulation ins Spiel. Bei NEERTEX haben wir uns auf umfassende Ingenieurlösungen spezialisiert, die von der CAD-Konstruktion über die Simulation im Maschinenbau bis hin zum Sondermaschinenbau und zum Konformitätsbewertungsverfahren reichen. Damit möchten wir sicherstellen, dass Ihre Projekte nicht nur effizienter, sondern auch qualitativ hochwertiger umgesetzt werden.

In diesem Beitrag erhalten Sie einen tiefgründigen Einblick in das, was Simulation eigentlich bedeutet, welche Rolle sie im Maschinenbau und besonders bei NEERTEX einnimmt und wie sie in der Praxis erfolgreich eingesetzt wird. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen, warum Sie mit uns den idealen Partner für Ihre Sondermaschinen an Ihrer Seite haben. Machen Sie es sich bequem, denn wir tauchen jetzt tief in die Welt der Simulation im Maschinenbau ein – von spannenden Anekdoten aus der Praxis über etablierte Forschungsmethoden bis hin zu zukunftsweisenden Prognosen und Anwendungsszenarien.

Was bedeutet Simulation im Maschinenbau wirklich?

Die Simulation im Maschinenbau ist das digitale Abbild eines realen Prozesses oder Systems, um das Verhalten und die Leistung von Maschinen bereits in einer frühen Entwicklungsphase vorhersagen zu können. Man könnte sich das Ganze wie einen „Trockenlauf“ vorstellen: Ingenieure setzen spezialisierte Software ein, um zu testen, wie bestimmte Bauteile, Mechanismen oder ganze Anlagen auf innere und äußere Einflüsse reagieren. Dies geschieht, ohne dass physische Prototypen gebaut werden müssen.

Ein kleiner persönlicher Einblick: Als wir vor einigen Jahren ein umfassendes Entwicklungsprojekt für ein automatisiertes Fertigungssystem betreuten, war die Simulation der entscheidende Faktor, der uns half, Kollisionen und Ausfälle frühzeitig zu erkennen. Anstatt ein aufwendiges (und kostenintensives) Prüfmodell zu konstruieren, konnten wir kritische Komponenten virtuell prüfen. Diese Erfahrung prägte unser Bewusstsein für die Vorteile der Simulation im Maschinenbau – vor allem im Hinblick auf Kostenreduktion, Zeitersparnis und Qualitätssteigerung.

Digitale Zwillinge sind in diesem Zusammenhang ein häufig genutzter Begriff. Dabei handelt es sich um nahezu perfekte virtuelle Kopien physischer Maschinen oder Anlagen. Durch den digitalen Zwilling lässt sich eine Vielzahl von Szenarien simulieren: Wie verhält sich die Maschine unter hoher Last? Was passiert, wenn die Temperatur steigt oder die Drehzahl erhöht wird? Mit den richtigen Tools können Ingenieure all das im Vorfeld überprüfen, ohne ein einziges Bauteil in die Hand zu nehmen.

Warum ist Simulation im Maschinenbau für Unternehmen unverzichtbar?

Viele Unternehmen, die Sondermaschinen benötigen, fragen sich: „Warum sollte ich mein Geld in umfangreiche Simulationen investieren, wenn ich doch auch einfach direkt eine Maschine bauen kann?“ Unsere Antwort basiert auf vier zentralen Punkten:

1. Kostenreduktion

Der Bau eines Prototyps ist oftmals sehr teuer. Nicht nur Materialkosten, sondern auch Arbeitsstunden, Maschinenlaufzeiten und mögliche Anpassungen nach dem Bau summieren sich schnell. Durch frühzeitige Simulation lassen sich Fehlerquellen aufdecken, bevor überhaupt ein realer Produktionsprozess anläuft. Auf diese Weise sparen Unternehmen in nahezu allen Branchen bares Geld.

2. Zeitersparnis

Zeit ist Geld – und in einer Wirtschaft, die immer dynamischer wird, zählt jede Minute. Simulationen ermöglichen es, in kurzen Iterationszyklen Anpassungen vorzunehmen, ohne aufwendige physische Veränderungen durchzuführen. So kann die Entwicklungszeit drastisch verkürzt werden.

3. Verbesserte Produktqualität

Durch umfangreiche Tests im virtuellen Raum können potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkannt und behoben werden. Das Resultat: Ein höheres Maß an Zuverlässigkeit und Qualität in der finalen Maschine. Gerade bei Sondermaschinen, die präzise und sicher funktionieren müssen, ist dies ein entscheidender Vorteil.

4. Nachhaltigkeit

Schon seit einigen Jahren nehmen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung eine immer wichtigere Rolle in der Industrie ein. Wenn wir unsere Konstruktionen und Anlagen über Simulationen optimieren, kann der Energiebedarf gesenkt und der Materialverbrauch reduziert werden. Das führt nicht nur zu positiven Ergebnissen in Ihrem Projekt, sondern auch zu einem geringeren ökologischen Fußabdruck.

Die wichtigsten Simulationsmethoden im Maschinenbau

Simulation im Maschinenbau ist kein neues Konzept. Tatsächlich haben Ingenieure seit Jahrzehnten daran geforscht, Bauteile und Systeme digital abzubilden und zu verbessern. Die heutige Technik erlaubt uns jedoch ein bisher ungekanntes Maß an Präzision und Detailreichtum. Im Folgenden stellen wir einige der gängigsten Methoden vor, die in unserem Ingenieurbüro NEERTEX regelmäßig zum Einsatz kommen. Wir zeigen Ihnen außerdem, wofür sie jeweils ideal geeignet sind und wie sie Ihren Projekterfolg sichern können.

Finite-Elemente-Methode (FEM)

Die Finite-Elemente-Methode (FEM) ist eines der leistungsfähigsten Werkzeuge in der Simulation im Maschinenbau. Hierbei wird ein komplexes Bauteil in viele kleinere, einfachere Elemente zerlegt (das sogenannte „Meshing“). Jeder einzelne dieser Abschnitte kann separat analysiert werden, beispielsweise hinsichtlich Spannungsverteilungen, Verformungen oder Temperaturentwicklungen. Anschließend werden die Ergebnisse zusammengefügt, um das Gesamtverhalten des Bauteils in verschiedenen Situationen zu verstehen.

Ein klassisches Beispiel ist die Flügelkonstruktion eines Flugzeugs. Durch FEM lässt sich exakt bestimmen, an welchen Stellen Materialverstärkungen notwendig sind und wo potenzielle Schwachstellen liegen könnten. Ähnlich wird diese Methode bei NEERTEX angewandt, etwa wenn es um die strukturelle Auslegung von Sondermaschinen oder tragenden Komponenten in Fertigungsanlagen geht.

Mehrkörpersimulation

Während FEM sich eher auf das Verhalten einzelner Bauteile oder Komponenten konzentriert, betrachtet die Mehrkörpersimulation das Zusammenspiel mehrerer verbundener Körper. Bei diesem Ansatz stehen dynamische Effekte, wie beispielsweise Schwingungen und Vibrationen, im Vordergrund. Man kann sich das wie ein Uhrwerk vorstellen, bei dem Zahnräder, Wellen und andere Komponenten in Bewegung sind. Jede kleine Änderung in einem Teil kann Auswirkungen auf das gesamte System haben.

Gerade in Robotik, Fördertechnik oder auch im Fahrzeugbau wird die Mehrkörpersimulation häufig eingesetzt, um die Maschinenleistung zu optimieren und sicherzustellen, dass Bewegungsabläufe sauber aufeinander abgestimmt sind. Bei NEERTEX verwenden wir diese Technik, um komplexe Bewegungen in Sondermaschinen zu analysieren und von vornherein mögliche Kollisionen oder unnötige Belastungen auszuschließen.

Kinematiksimulation

In gewisser Weise ist die Kinematiksimulation verwandt mit der Mehrkörpersimulation, setzt aber den Fokus vor allem auf die Bewegungsabläufe selbst. Hierbei werden Kräfte, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen eingehend untersucht. Insbesondere in der Getriebeoptimierung spielt sie eine zentrale Rolle: Ein Zahnrad, das nur minimal versetzt ist, kann zu einer Kette von Problemen führen – von erhöhter Reibung über schnelleren Verschleiß bis hin zum Totalausfall der Maschine.

Ein reales Beispiel aus unserer Projektpraxis: Wir mussten eine Maschine entwerfen, die zwei verschiedene Werkstücke automatisiert zusammensetzt. Dank der Kinematiksimulation konnten wir die exakten Bewegungsabläufe der Greifer und Drehtische planen, sodass jeder Schritt nahtlos ineinandergreift. Das Ergebnis: Ein hochpräziser Prozess ohne Toleranzprobleme.

Thermodynamische Simulation

Wenn wir an Maschinen denken, fällt oft der Blick zuerst auf mechanische Belastungen. Doch auch Wärme spielt eine entscheidende Rolle. Ein Motor, ein Getriebe oder ein Hydrauliksystem kann durch Wärmeausdehnung, Reibungshitze oder Kühlungsanforderungen beeinträchtigt werden. Die thermodynamische Simulation hilft uns, Wärme- und Energieübertragungen zu quantifizieren und zu optimieren.

Typische Fragestellungen: Wo sitzen potenzielle Hotspots? Wie kann die Kühlung so ausgelegt werden, dass der Wärmeabtransport stets gewährleistet ist? Wie beeinflussen unterschiedliche Materialien die Wärmeleitung? Gerade in Produktionsanlagen, in denen hohe Temperaturen entstehen, liefern thermodynamische Simulationen essenzielle Erkenntnisse für einen stabilen und effizienten Betrieb.

Diskrete Ereignissimulation

In vielen Betrieben steht nicht nur die Maschine selbst, sondern der gesamte Fertigungsprozess im Fokus. Wie kann man Abläufe so takten, dass Stillstandzeiten minimiert werden? Wie lassen sich Engpässe oder Ausfälle frühzeitig erkennen? Hier kommt die diskrete Ereignissimulation ins Spiel: Sie bildet den Produktionsablauf als eine Abfolge einzelner Ereignisse ab, etwa das Bearbeiten eines Teils, das Transportieren von A nach B oder das Warten auf einen nächsten Prozessschritt.

Diese Simulationsart hilft, Engpässe zu identifizieren und Produktionspläne zu optimieren. Insbesondere in der Sondermaschinenfertigung gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, weil er das gesamte Zusammenspiel verschiedener Maschinen und Stationen in der Fertigungshalle beleuchtet. Dank der diskreten Ereignissimulation können wir für unsere Kunden die gesamte Prozesskette auf Effizienz trimmen.

Regelkreissimulation

Damit eine Maschine konstant und zuverlässig arbeitet, werden häufig Steuerungs- und Regelkreise eingesetzt. Bei Werkzeugmaschinen etwa wird in Echtzeit überprüft, ob bestimmte Geschwindigkeiten oder Genauigkeiten noch im gewünschten Bereich liegen, und wenn nicht, wie Gegenmaßnahmen einzuleiten sind. Die Regelkreissimulation macht es möglich, diese Abläufe in einer virtuellen Umgebung durchzuspielen und so steuerungstechnische Schwachstellen zu entdecken, bevor eine Maschine überhaupt in Betrieb genommen wird.

Anwendung in der Praxis: Simulation für Sondermaschinen

Einer der größten Vorteile der Simulation im Maschinenbau ist ihre Vielseitigkeit. Ob wir nun ein feinmechanisches Gerät bauen, eine großdimensionierte Produktionsanlage planen oder ein Steuerungssystem entwickeln – der digitale Zwilling ist stets ein mächtiges Werkzeug, um Risiken zu minimieren und Innovationen zu beschleunigen.

Ein Praxisbeispiel aus unserer Arbeit bei NEERTEX: Vor Kurzem haben wir für ein Unternehmen im Verpackungssektor eine automatisierte Anlage konzipiert, die empfindliche Lebensmittel mit hoher Geschwindigkeit in vorgefertigte Behälter abfüllt. Anstatt einen teuren Prototypen aufzubauen, haben wir mithilfe von CAD-Konstruktion-Software zunächst das gesamte System digital erstellt und anschließend verschiedene Simulationen durchgeführt.

– Strömungssimulation für die Verpackungslinien, um die Befüllung so schonend wie möglich zu gestalten.
– Mehrkörpersimulation für die Bewegungsabläufe der Förderbänder und Greifarme, damit keine Kollisionen entstehen und empfindliche Teile nicht beschädigt werden.
– Diskrete Ereignissimulation für den gesamten Produktionsablauf, um frühzeitig Engpässe zu erkennen und die Taktzeit zu optimieren.

Das Ergebnis war beeindruckend: Wir konnten die Produktionskapazität um knapp 20 % steigern, ohne zusätzliche Ressourcen einzusetzen. Dieser Fall verdeutlicht, wie umfassend Simulation eingesetzt werden kann und welche Vorteile sich für unsere Kunden ergeben.

Unsere Leistungen bei NEERTEX im Überblick

Wir von NEERTEX verstehen uns als Ihr Partner, wenn es um Simulation, Sondermaschinenbau und Engineering geht. Unser Angebot ist breit gefächert und deckt alle Schritte ab, die für eine erfolgreiche Projektumsetzung notwendig sind. Dabei legen wir großen Wert auf enge Zusammenarbeit mit Ihnen, denn nur gemeinsam können wir Lösungen schaffen, die echte Mehrwerte bieten.

CAD-Konstruktion

Der erste Schritt in jedem Projekt ist die präzise Planung. Mit modernsten CAD-Programmen erstellen wir dreidimensionale Modelle Ihrer Maschine oder Anlage. Hierbei legen wir besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, Änderungsflexibilität und eine lückenlose Dokumentation. Was uns besonders macht? Wir haben ein offenes Ohr für individuelle Kundenwünsche und integrieren Ihre Vorstellungen direkt in die Entwürfe.

Simulation und Sondermaschinenbau

Haben wir einen umfassenden digitalen Zwilling erstellt, folgt die eigentliche Simulation. Dank unserer Expertise in der Simulation im Maschinenbau können wir eine Vielzahl von Szenarien durchspielen – von einfachen Festigkeitsanalysen bis hin zu komplexen Mehrkörpersimulationen. Diese Erkenntnisse fließen in die Konstruktion ein und ermöglichen es, Fehler zu eliminieren, bevor das erste Metallteil gefräst wird.

Nachdem wir grünes Licht für die Konstruktion und Simulation erhalten haben, geht es in den Sondermaschinenbau. Hier legen wir großen Wert auf höchste Fertigungsqualität, denn nur so wird unsere Konstruktion Realität. Ob Prototypenbau oder Serienfertigung – wir begleiten den Prozess von A bis Z und stellen sicher, dass alles genau Ihren Anforderungen entspricht.

Konformitätsbewertungsverfahren

Maschinen müssen nicht nur funktionieren, sondern auch sicher sein und den gängigen Normen und Richtlinien entsprechen. Das Konformitätsbewertungsverfahren ist ein unverzichtbarer Teil unserer Arbeit bei NEERTEX. Wir prüfen und dokumentieren alle sicherheitsrelevanten Aspekte, kümmern uns um die CE-Kennzeichnung und sorgen dafür, dass Ihre Maschine ohne Umwege in Betrieb genommen werden kann.

Grenzen und Perspektiven der Simulation

So überzeugend die Vorteile der Simulation im Maschinenbau auch sind, gibt es doch einige Punkte, die wir realistisch einordnen sollten. Simulationen sind Modelle der Wirklichkeit – und jedes Modell vereinfacht die Welt. So können plötzlich auftretende oder schwer vorhersehbare Ereignisse, wie etwa Materialfehler oder äußere Schocks, nicht immer vollständig abgebildet werden. Auch ist die Genauigkeit der Daten ein entscheidender Faktor: Nur wenn exakte Materialeigenschaften, Umgebungsparameter und Belastungsgrenzen vorliegen, kann das Ergebnis realitätsnah sein.

Trotz dieser Grenzen schreitet die Entwicklung rasant voran. Dank steigender Rechenleistungen, fortschrittlicher Algorithmen und maschinellem Lernen werden Simulationen in Zukunft noch genauer und vielseitiger sein. Virtuelle Inbetriebnahme ist ein Stichwort, das in der Branche immer öfter fällt. Hierbei werden nicht nur einzelne Bauteile, sondern ganze Produktionsstrecken digital abgebildet und in Echtzeit simuliert. Die Vision: Noch bevor die Anlage in der Realität steht, wurden alle Prozesse perfektioniert und mögliche Engpässe behoben.

Aus Sicht von NEERTEX ist die Simulation im Maschinenbau viel mehr als nur ein Hilfsmittel. Sie ist der Schlüssel zur Innovation und zugleich die Eintrittskarte in eine nachhaltigere, effizientere Zukunft. Wir beobachten mit Spannung die neuen Technologien, die auf den Markt kommen, und integrieren sie in unsere Arbeitsprozesse, sobald sie einen echten Mehrwert bieten.

Forschung, Entwicklung und Ausblick

Simulationsverfahren haben eine lange Geschichte, die in den 1960er Jahren begann, als Computer erstmals leistungsstark genug wurden, um komplexe Berechnungen in vertretbarer Zeit durchzuführen. Seitdem haben Forschungseinrichtungen und Universitäten auf der ganzen Welt enorme Fortschritte erzielt. Viele bekannte Institute, wie das Fraunhofer-Institut in Deutschland oder das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA, forschen an neuen Simulationsmethoden, die immer mehr physikalische Effekte berücksichtigen können.

Aktuelle Forschungsthemen umfassen beispielsweise die Kopplung verschiedener Simulationsarten (Multiphysics-Simulation), die Integration von Big Data und künstlicher Intelligenz, um Prognosen zu verbessern, oder den Einsatz von Cloud-Computing, das Rechenzeiten drastisch verkürzt. Ein besonders spannendes Feld ist die Simulationsautomatisierung: Schon heute werden Workflows entwickelt, die sich größtenteils selbst steuern, optimieren und lernen. Das Ziel: Ingenieure sollen weniger Zeit mit Routinetätigkeiten verbringen und sich stärker auf kreative Problemlösungen konzentrieren können.

In der Praxis bedeutet das für unsere Kunden, dass Simulationen in Zukunft noch schneller, präziser und individueller anpassbar sein werden. Speziell im Bereich der Sondermaschinen ergeben sich hier vielversprechende Chancen: Es wird möglich sein, vollständig neue Maschinendesigns zu entwerfen, Varianten zu testen und sie in einem Umfang zu erproben, der bisher undenkbar war – und das alles, bevor eine Schraube gefertigt oder ein Bauteil verschweißt wird.

Mögliche Gegenargumente und alternative Perspektiven

Bei aller Euphorie für die Simulation im Maschinenbau gibt es auch skeptische Stimmen. Manche Unternehmen setzen eher auf altbewährte Methoden, wollen „anfassen, was sie bauen“ und verlassen sich weniger auf digitale Modelle. In manchen Branchen gilt der physische Prototyp immer noch als Königsweg, um Maschinen zu verstehen. Dieses Argument kann durchaus seine Berechtigung haben, etwa wenn Materialien extremen Anforderungen ausgesetzt sind, die sich nur schwer simulieren lassen.

Dennoch zeigt die Praxis, dass digitale Modelle und reale Tests sich nicht ausschließen. Vielmehr ergänzen sie sich. Simulation kann die Zahl der nötigen Prototypen drastisch reduzieren, während letzte Feinjustierungen, z. B. in Bezug auf Haptik oder reale Schwingungsmuster, oft am physischen Modell vorgenommen werden. So entsteht ein hybrider Ansatz, der sowohl Kostenvorteile als auch empirische Sicherheit bietet.

Andere Alternativen zur Simulation sind Rapid-Prototyping-Methoden wie 3D-Druck. Diese bieten natürlich auch Möglichkeiten, Entwürfe schnell umzusetzen, bergen jedoch zusätzliche Materialkosten, Zeitaufwände und oft bleiben wichtige Faktoren wie echte Betriebsbelastungen und Wärmeentwicklung schwer im Vorfeld abzubilden.

Fazit – Mit Simulation zum Erfolg Ihrer Sondermaschinen

Die Simulation im Maschinenbau ist weit mehr als nur ein computergestütztes Tool. Sie verkörpert einen Paradigmenwechsel in Richtung einer digitalisierten, effizienten und nachhaltigen Produktion. Statt teure Trial-and-Error-Prozesse durchlaufen zu müssen, eröffnen sich Ihnen mit Simulation vollkommen neue Wege, um Projekte sicher, kostengünstig und schnell zu realisieren.

Wir von NEERTEX haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Potenziale voll auszuschöpfen und Ihnen maßgeschneiderte Lösungen zu bieten. Ob Sie nun einzelne Komponenten in einer FEM-Simulation prüfen möchten, komplexe Mehrkörpersimulationen für Roboterarme benötigen oder eine thermodynamische Simulation für eine Hochtemperaturanwendung planen – wir verfügen über das Fachwissen und die Kapazitäten, Ihr Projekt erfolgreich umzusetzen.

Unsere Leidenschaft für den Sondermaschinenbau speist sich aus dem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden und einer langjährigen Erfahrung in unterschiedlichsten Branchen. Unsere Historie zeigt, dass wir selbst anspruchsvollste Anforderungen erfüllen können, ohne Kompromisse bei Qualität und Zuverlässigkeit einzugehen. Dabei ist uns wichtig, dass der gesamte Projektablauf transparent bleibt. Durch stetige Kommunikation und konsequente Einbindung Ihrer Expertise entstehen Maschinen, die exakt auf Ihren Bedarf zugeschnitten sind.

Für alle, die bereits konkrete Ideen für ein Projekt haben oder sich noch in der frühen Planungsphase befinden, bieten wir gerne ein unverbindliches Beratungsgespräch an. Zusammen identifizieren wir die Schritte, die nötig sind, um Ihr Vorhaben mittels Simulation voranzutreiben. Wir klären, welche Simulationsmethoden Sinn ergeben, wie der Prozess finanziell sowie zeitlich abläuft und wie wir zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Zukunft des Maschinenbaus ist zweifelsohne digital. Gleichzeitig verlieren wir dabei nie aus den Augen, dass am Ende ein physisches Produkt im Einsatz sein wird – ein Produkt, das langfristig funktionieren muss und sich wirtschaftlich rechnen soll. Gerade in den letzten Jahren ist deutlich geworden, wie wichtig es ist, flexibel auf Veränderungen reagieren zu können. Indem wir uns auf Simulation stützen, haben wir ein mächtiges Werkzeug an der Hand, das uns in die Lage versetzt, schneller, kostengünstiger und sicherer zu agieren als je zuvor.

Wir möchten Sie herzlich einladen, an dieser Entwicklung teilzuhaben. Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie mehr über unsere Dienstleistungen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, Ihre Projekte zu verwirklichen und mit modernsten Simulationsmethoden zu perfektionieren. Simulation im Maschinenbau ist kein Trend, sondern eine zukunftsweisende Technologie, die uns allen dabei hilft, neue Horizonte zu entdecken und den Fortschritt voranzutreiben.

NEERTEX steht für Innovation, Präzision und Verlässlichkeit. Wenn Sie Sondermaschinen brauchen, sind wir an Ihrer Seite – und wir bringen die nötige Erfahrung sowie die Leidenschaft mit, um Sie erfolgreich zu begleiten. Wir freuen uns darauf, mehr über Ihre Ideen zu erfahren, neue Wege zu beschreiten und zusammen die Zukunft zu gestalten.

Individuelle Beratung

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Malte Güttner

Maschinenbauingenieur (M.Eng.)

Bei uns bedeutet Flexibilität, dass wir eine breite Palette an Dienstleistungen, Anpassungsmöglichkeiten und Variationen anbieten. Unser Fokus liegt auf dem Dialog mit unseren Kunden und der Erfüllung ihrer Wünsche – das macht uns zu wertvollen Partnern. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten, um maßgeschneiderte Lösungen für die Optimierung Ihrer Produktion zu entdecken.

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